wer wir sind

Die Youthworker in NRW bieten mit ihren jeweiligen Fachstellen sexualpädagogische HIV/AIDS-Prävention im Sinne einer lebensnahen, ganzheitlichen Gesundheitsförderung an.

Youthworker stehen mit fachlichem Rat und zeitgemäßen Beratungs- und Lehrmethoden an der Seite von Schulen/Schüler*innen, Jugendlichen, Vereinen, Selbsthilfegruppen und vielen weiteren Initiativen. Unter dem Namen »youthwork nrw« arbeiten über 60 Präventionsfachkräfte und Sexualpädagog*innen verschiedener Träger zusammen. Spezielle und allgemeine Präventionsangebote ergänzen sich, viele Angebote werden als Kooperationsprojekte durchgeführt. Das besondere Fachwissen und die Zielgruppennähe der einzelnen Träger können bei gemeinsamen oder sich ergänzenden Veranstaltungen optimal genutzt werden.

Auf dieser Website finden Sie neben Informationen zu unserem Selbstverständnis und unserer Geschichte den/die Ansprechpartner*in in Ihrer Region.

Youthworker*innen im Interview

geschichte youthworks

Mitte der 80er Jahre wurde in Deutschland heftig darüber gestritten, welcher Weg zur Verhinderung von Neuinfektionen mit HIV und zur Eindämmung von AIDS der richtige sei. Rita Süssmuth als frühere Bundesgesundheitsministerin plädierte für Aufklärung statt Repression. Der damalige NRW-Gesundheitsminister Heinemann erkannte, dass Information und Wissen für eine sinnvolle Prävention allein nicht reichen, und initiierte das Youthwork-Programm. Durch personale Kommunikation sollten insbesondere Jugendliche zielgruppenspezifisch aufgeklärt werden. Über 100 AIDS-Fachkräfte (=Youthworker) verschiedener sozialer Berufe nahmen im Frühjahr 1988 an der durch das Sozialpädagogische Institut Berlin (SPI) und das Institut für soziale Arbeit Münster (ISA) erarbeiteten Basisqualifikation teil.

youthwork heute

Von den ursprünglich über 100 Stellen existieren zur Zeit in Nordrhein-Westfalen noch 63 Fachstellen bei AIDS-Hilfe(n), Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutschem Roten Kreuz, Pro Familia, Gesundheitsämtern, Diakonischem Werk und dem Sozialverband katholischer Männer.



Youthworker sind damit unterschiedlich eingebunden in Beratungsstellen, Selbsthilfeorganisationen, Verbänden usw. Sie arbeiten sowohl in Großstädten als auch in ländlichen Gebieten.



Youthworker haben über die Jahre ihre präventive Arbeit weiterentwickelt und geprägt. Sie haben - oft zusammen mit Kooperationspartnern - neue Konzepte und Modelle entwickelt.



So ist aus einer reinen AIDS-Aufklärung die sexualpädagogische HIV/AIDS-und STI-Prävention im Sinne ganzheitlicher Gesundheitsförderung entstanden.

 Finanziert wird das Youthwork-Programm i.d.R. aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, der jeweiligen Kommunen, in denen der Youthworker tätig ist, sowie des Anstellungsträgers.